Freitag, 19. Februar 2016

Salziges Knuspergebäck - ganz ohne Reue naschen

Salziges Knuspergebäck
Habt Ihr auch öfter abends mal Lust auf was zu knabbern? Dann ist das genau das richtige für Euch, lecker und gesund.

Es ist etwas dem Knäckebrot ähnlich, schmeckt jedoch durch den Sesam und die Kürbiskerne herrlich nussig. Wer Lust hat kann hier variieren. Man kann gehackte Mandeln, Erdnüsse oder was man sonst so mag beimischen.







 

Das Rezept: 

  • 100 g Roggen- oder Dinkelmehl 
  • 100 g Dinkelflocken 
  • 80 g Sesam 
  • 30 g Sonnenblumenkerne 
  • 40 g Kürbiskerne 
  • 1 TL Salz 
  • 3 EL Öl (ich nehme meist Erdnussöl) 
  • 220 ml warmes Wasser 

Backofen auf 220°C Umluft vorheizen. Alle Zutaten miteinander vermischen. Den Teig auf einem Blech verteilen.

Für 12 Minuten backen, das Blech herausnehmen, die Temperatur auf 180°C Umluft einstellen. Den Teig zügig mit dem Pizzaroller in Stücke teilen. Das Blech nun für weitere 15 Minuten in den Herd geben. Die letzten Minuten muss man gut aufpassen, da der Teig sehr schnell zu dunkel wird und dann das Knuspergebäck verbrannt schmeckt. Nach der Backzeit heraus nehmen und an den vorgeschnittenen Stellen in Stücke brechen. Kalt werden lassen und am besten in einer Blechdose aufbewahren.

Guten Appetit!


Sonntag, 24. Januar 2016

Wegwerfen? Nein danke! Meine DIY Abschminkpads

DIY Wattepads
DIY Wattepads
Irgendwie hat es mich ja schon lange gestört. Jeden Abend kam ein Wattepad samt meiner Schminke von den Augen in den Mülleimer. Tag für Tag. Zwischendurch hatte ich einen Versuch gestartet auf ein Microfasertuch umzusteigen, aber ich fand es sehr kratzig an den Augen. Auch wollte ich dieses unhübsch aussehende Tuch nicht herumliegen haben.

Hier nun habe ich eine Lösung für mich gefunden. Ich habe mir meine Pads einfach selbst gehäkelt. Und was soll ich sagen - sie sind wunderbar!

Auch hier muss man das Rad nicht neu erfinden. Nach kurzer Recherche bin ich auf diese Anleitung gestoßen:
Anleitung DIY Wattepads

Na, wann steigst du um?

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Nachtrag:

Die Abschminkpads waren mir dann doch etwas zu klein und zu hart in dieser Variante. Ich mache die Pads nun mit nur noch 4 Umschlägen je Büschelmasche und zum Abschluss noch mit einer Reihe fester Maschen.


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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Knuspermüsli ohne Palmfett - lecker!

Knuspermüsli selbst gemachtZur Zeit schaue ich ja so ein bisschen darauf wo überall Palmfett enthalten ist. Leider, so muss ich feststellen, gibt es wenige Lebensmittel ohne Palmfett. So auch fast jedes auf dem Markt erhältliche Knuspermüsli. Meine Schwester hat sich dann auf die Suche nach einer Alternative gemacht - und wie ich finde - ein gutes Rezept gefunden.  Ich denke dass man hier auch noch mit den Zutaten variieren kann und mit Kakao oder Kokosraspeln oder auch Rosinen, wenn man es mag, das Rezept verändern kann. Ich bin auf jeden Fall begeistert. Und was noch wichtiger ist, meine Kinder finden es total lecker. 

Hier findet Ihr das Rezept. Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und finde, es kann ruhig 45 Minuten im Backofen bleiben. Als Basis habe ich gequetschte grobe Dinkelflocken genommen. Auf die Kleie habe ich verzichtet, da die Flocken schon mehlige Anteile enthalten, welche gut verkleben.





Dienstag, 8. Dezember 2015

Schwäbische Springerle - leckerer und schöner geht es kaum

Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr einen Springerle-Post schreiben, aber irgendwie war dann Weihnachten um und die Plätzchenzeit auch.









Tja, was soll ich sagen, ich habe einen absoluten Faible für dieses Weihnachtsgebäck. Ich backe sie nun bestimmt schon seit 12 Jahren. So richtig Feuer und Flamme wurde ich aber, als ich von meinem Mann ein Model aus Birnbaumholz geschenkt bekommen habe. Nie wieder habe ich so ein schönes Holzmodel gesehen.

Ich habe auch noch Wachsmodel sowie ein Kunststoffmodel. Der Vorteil am Wachsmodel ist der günstige Preis, der des Kunststoffmodels die bessere Haltbarkeit. Es ist auch sehr gut zu reinigen.

So, dann lasst uns mal anfangen - Das Machen ist wirklich kein Hexenwerk - Ein bisschen Erfahrung schadet hier aber wirklich nicht.

Das Rezept ist wie folgt:

500 g gesiebtes Mehl
500 g Puderzucker
4 Eier
1 Messerspitze Hirschhornsalz
Anis gemahlen oder ungemahlen, je nach Belieben




Zuerst rührt man die Eier mit dem Puderzucker ca. 10 Minuten schaumig. Danach fügt man das Mehl sowie das Hirschhornsalz zu und knetet den Teig bis er geschmeidig ist. Drückt man mit dem Finger in den Teig, dann sollte er nicht am Finger kleben bleiben. Nun forme ich immer eine Teigkugel und stelle diese mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank. Ich hatte den Teig aber auch schon deutlich länger drin. 

Arbeitsfläche bemehlen. Den Teig 8-10 mm dick auswellen. Falls der Teig auf der Arbeitsfläche klebt nochmal etwas nachmehlen. Die Teigoberfläche auch immer mit etwas Mehl trocknen, sie darf sich nicht mehr feucht anfühlen.





Das Model bestreut man ganz dünn mit Mehl. Ich mache das immer mit einem Stück Mull, denn es darf die kleinen Details des Models nicht mit Mehl zusetzen.

So, dann vom Teig ein dem Model entsprechendes Stück abschneiden. Den Teig auf das Model legen und gut mit den Fingern ins Model drücken. Dann leicht mit dem Wellholz drüber rollen. Nun lässt man den Teig aus dem Model fallen. Nun noch die Ränder ab- oder ausstechen. Fertig ist das Springerle.

Nun das Springerle auf mit Anis bestreutes Backpapier legen. Ist der Teig verarbeitet die Springerle 24 Stunden trocknen lassen.

Backofen auf 140 Grad vorheizen. Die Springerle 20 Minuten backen. Sie dürfen nicht zu dunkel werden. Ich lasse die Springerle immer etwas abkühlen, dann gehen sie besser vom Backpapier ab.

Und dann heißt es: Lecker, lecker!!!

Hoffentlich klappt es mit dem Nacharbeiten. Viel Spaß!

Dienstag, 10. November 2015

Cantucchini - so simpel, kaum zu glauben




















Bisher hatte ich mich nie an Cantucchini heran getraut. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass das mit dem in Scheiben schneiden des gebackenen Teiges klappt. Aber was soll ich Euch sagen? Das ist so einfach und funktioniert perfekt! Ich habe gleich die doppelte Teigmenge verarbeitet. Und so hat sich der Aufwand so richtig gelohnt!

Das Rezept (einfache Menge):
  • 170 g Dinkelmehl
  • 80 g Weizenmehl
  • 175 g Zucker (ich habe inkl. Vanillezucker 175 g genommen)
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g Butter
  • 2 Eier
  • 15 Tropfen Bittermandelaroma
  • 200 g Mandeln
Die trockenen Zutaten mischen, Butter, Eier und Aroma dazufügen. Alles kneten. Dann die Mandeln von Hand unterkneten (ich habe das alles mit meiner Bosch-Maschine gemacht. Ich denke mit dem Handrührer muss man die Mandeln händisch unterkneten). 

Ca. 5 Rollen aus dem Teig formen (ca. 3 cm Durchmesser), in Plastikfolie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Backofen auf 220° C vorheizen. 

Die Rollen auf Backpapier legen und 15 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. 

Dann mit einem guten Messer schräg in 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. 

Mit der Schnittfläche nach oben nochmal aufs Backblech legen und bei 200°C nochmal 10 Minuten backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!





Samstag, 24. Oktober 2015

Hamburg Calling - das brauch ich auch noch!

Auch wenn ich hier das Tuch und die fingerlosen Handschuhe zur Schau trage, so sind sie leider nicht für mich. Sie sind für eine gute Freundin. Ich hoffe sehr, dass es Ihr gefällt.

Das Tuch "Hamburg Calling" (die Anleitung zum Hamburg Calling bekommt Ihr kostenlos hier) wollte ich schon lange einmal stricken. Die Form ist sehr schön und kann vielfältig um den Hals drapiert werden oder einfach locker über die Schultern gelegt werden.

Bei der Wolle habe ich mich für Lana Grossa Cool Wool Alpaca entschieden mit einer Lauflänge von 140 m pro 50 g. Verstrickt ist sie sehr leicht und trotzdem schön kuschelig und wärmend. Ich habe hier mit einer 5er-Nadel gearbeitet.

Meine Freundin hat sich aus derselben Wolle noch fingerlose Handschuhe dazu gewünscht. Hier wurde ich bei Ravelry fündig und habe als Basis diese kostenlose Anleitung von Abi Gregorio benutzt. Ich habe allerdings mit 44 Maschen Anschlag gearbeitet.

Das ist doch ein tolles Winter-Set. Was meint Ihr?
 
Mein Fazit ist auf jeden Fall folgendes: Das will ich auch haben!!!

Sonntag, 6. September 2015

Salbei-Thymian-Sirup

Lecker in den Tee, gut für den Hals!


Da unser Salbei im Moment so prächtig da steht, wollte ich so gerne etwas mit den tollen Blättern machen. Ein paar wurden schon für den Tee getrocknet, aber es war noch jede Menge da. Darum habe ich mich entschieden einen Sirup für kalte Tage und auch erste Erkältungserscheinungen zu machen.

Salbei-SirupVielleicht habe ihr ja auch Lust den leckeren Sirup zu machen. Es ist ganz einfach:

2 große Handvoll Salbei
2 ganze Ästchen Thymian
750 ml Wasser
500 g Zucker
Schale einer halben Bio-Orange



Kräuter waschen und in einen Topf geben. 500 g Zucker dazu geben. Mit 750 ml kochendem Wasser übergießen. Die abgeriebene Schale der Bio-Orange dazu geben und nochmals umrühren. Deckel drauf und 1 bis 2 Tage ziehen lassen.


Durch ein Tuch oder einen Kaffee-/Teefilter abseihen. Dann das Ganze noch einmal aufkochen und  sofort in kleine Fläschchen füllen und verschließen.